Tantra Experience

Sexualtherapie, Tantrische Aufstellungsarbeit, Coaching und Lebensbegleitung für Paare und Einzelne

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Philosophie

Erwachsen Werden und spirituelles Wachstum


Tantra Experience unterstützt die ganzheitliche Entwicklung des Menschen hin zu mehr Lebendigkeit und zur Erkenntnis der letztendlichen wahren Realität. Das ist der Weg, den wir selbst gehen und darin versuchen wir - so weit wie jeweils möglich - Vorbild und Vorangehende zu sein.

Den ersten Schritt in der Entwicklung nennen wir Erwachsen Werden. Er beinhaltet Qualitäten und Erkenntnisse, durch die wir die Beschränkungen unserer kindlichen Verletzungen hinter uns lassen und selbständige, selbstverantwortliche, eben im besten Sinne "erwachsene" Menschen werden.

Der zweite Schritt ist die Spirituelle Entwicklung, in der Mensch über die Illusion eines scheinbar getrennten kleinen Ich hinauswachsen kann und einen Schimmer der großen, einen, wahren Realität erfährt.

Erwachsen Werden

Hierzu gibt es verschiedene Ansätze und Arbeitsgebiete, die früher in unseren Seminaren und immer noch in der Einzel- und Paararbeit eine Rolle spielen. Die folgenden Aufzählung ist sicher nicht vollzählig und keine akademische Struktur. Sie illustriert nur einige der wichtigsten menschlichen Seinsbereiche, in denen wir Veränderung und Befreiung von vorgegebenen Mustern und Einschränkungen erfahren dürfen, um unser Leben schöner und intensiver zu gestalten.

1. Scham & Schuld

Unter Scham verstehen wir die Erfahrung, dass unsere innere gefühlte Wahrheit nicht mit den Anforderungen und moralischen Vorstellungen ("Erlaubnissen") der Umwelt übereinstimmen.

Z.B. kann es Dir äußerst angenehm sein, Deine Genitalien zu berühren und liebevoll zu halten, einfach weil es sich gut anfühlt. Deine Eltern haben darauf vielleicht mit Erschrecken und Ablehnung reagiert, "das tut man nicht", "das ist schmutzig", etc., sind die Nachrichten, die Du dann von außen bekommen hast. Also entsteht eine Diskrepanz zwischen dem inneren Erleben "es ist angenehm" und dem äußeren "Richtig-Sein". Je mehr solche Erfahrungen sich im eigenen System anhäufen, desto mehr Zerrissenheit erleben wir und wissen schließlich nicht mehr, was eigentlich unsere eigenen Bedürfnisse und die angenommenen Verhaltensweisen sind.

Schuld und schlechtes Gewissen entstehen in der Folge solcher Handlungen, wenn wir die Erfahrung machen, dass unser eigentlich unschuldiges So-Sein unserer Umgebung Leid, schlechte Laune, Unwohlsein usw. bereitet.

In unserer Arbeit schaffen wir Räume, in denen die ursprünglichen eigenen Antriebe, Bedürfnisse und die innere Wahrheit wieder zum Vorschein kommen dürfen. In Verbindung damit tauchen dann meist auch die Gefühle von Scham und Schuld, Falsch-Sein usw. auf. Diese wollen gesehen, gespürt und liebevoll akzeptiert werden. Das gehört mit ins Paket.

Als Ergebnis kennen wir uns selbst besser, können unsere Bedürfnisse vor uns selbst und anderen bejahen und wissen im Rahmen des gesunden Menschenverstandes, wann und wo es angemessen ist, ganz für uns selbst zu gehen oder uns aus Rücksicht und in gesunder sozialer Einfühlung vorübergehend zurückzuhalten - ohne deshalb jedoch unser inneres Erleben des So-Seins zu verurteilen. Wir bleiben nahe bei uns selbst.

2. Empfindsamkeit

Unser Körper mit seinem Skelett, seiner Muskulatur und jeder einzelnen Zelle speichert alle unsere Erfahrungen seit frühester Kindheit in der einen oder anderen Form. Je unangenehmer und bedrohlicher eine Erfahrung ist bzw. war, desto mehr verhärtet sich unser Körper, desto mehr verflacht sich unser Atem, um so wenig wie möglich davon unmittelbar schmerzlich zu erleben.
Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein hartes, angespanntes System nicht in der Lage ist, feine und sanfte Eindrücke klar zu empfinden und zu genießen.
Unsere Empfindsamkeit in Langsamkeit und Achtsamkeit zu steigern bedeutet, unser System langsam und in vertrauensvollen Räumen aufzuweichen und Berührung - im sprichwörtlichen und im übertragenen Sinne - (wieder) zuzulassen. Auch hier ist damit zu rechnen, dass sich die alten Strukturen wehren und nicht loslassen wollen und dass in diesem Prozess Gefühle und Erfahrungen auftauchen, die mit den abgespeicherten Erfahrungen einhergegangen sind.

3. Konzepthaftigkeit & Glaubenssätze

Ohne dass wir es mitbekommen, sind in unserem Geiste unendlich viele Meinungen und Vorstellungen zusammengefasst, wie die Dinge sind. Denke für einen Moment an den Begriff "Sex". Was verstehst Du darunter? Selbst Dein/e Sexualpartner/in wird wahrscheinlich eine etwas andere Beschreibung dafür abgeben. Was denkt der Pfarrer darüber? Was ein Jugendlicher von 14 Jahren? Wir haben festgefügte Meinungen und Bilder über die Dinge und wenn wir diese Begriffe benennen, dann ist in uns ein subjektives Bild und Konzept davon aktiv.

Ähnliches gilt für Überzeugungen, die wir im Laufe des Lebens aufgenommen haben. "Sexualität ist schlecht." "Nacktheit gehört sich nicht." "Meine Lebendigkeit stört andere." Und so weiter und so fort. Die meisten dieser Überzeugungen tragen wir in uns und leben und handeln danach, ohne sie jedoch überhaupt nur zu kennen! Für unsere Selbstbestimmung ist es überaus wichtig, diese Konzepte und Bedingungen in uns zu entdecken und in erwachsener und selbstverantwortlicher Weise neu zu definieren, welche davon wir für uns - in freier Entscheidung - als gültig annehmen wollen und welche uns nicht wirklich entsprechen.

4. Präsenz im Jetzt

Präsenz ist die Fähigkeit, im Moment mit dem zu sein, was JETZT ist. Meist sind wir nicht hier und jetzt, sondern in unseren Gedanken irgendwo, vergleichen jetzt mit früheren Erlebnissen oder sind beschäftigt damit, das jetzige zu verändern, damit wir etwas anderes erleben, von dem wir glauben dass es uns besser damit geht.
Präsenz im jetzt bedeutet, die aktuelle Erfahrung, ohne Beurteilung in gut oder schlecht, für sich selbst stehen zu lassen und zu betrachten. Egal ob es dabei um eine Sinneserfahrung, eine emotionale Bewegung oder eine konkrete Situation geht.
Wenn wir präsent mit dem hier und jetzt Erlebten sind, werden wir uns unserer inneren Dispositionen und Glaubenssätze (siehe oben) bewusst, denn wir erleben unsere Zustimmung und Ablehnung zu konkreten Situationen anstatt mit der Veränderung der Situation beschäftigt zu sein.
Wir öffnen einen Raum, in dem wir mit Anderen wirklich gemeinsam SEIN können und Verbindung entsteht. Wir stellen unser kleines bedürftiges Ich auf die Seite und nehmen die Situation und unser Gegenüber tatsächlich wahr. Es entsteht Empathie.

5. Energieaufbau

Die ersten vier genannten Punkte sind nicht so getrennt zu verstehen wie durch die Beschreibung vielleicht suggeriert wird. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Tiefe Empfindsamkeit ist nur in Präsenz möglich. Scham und Schuld bilden Glaubenssätze. Diese führen zur Verhärtung im Körper. Mit der Erfahrung von Empathie und Präsenz lösen sich unsere Spannungen, das wiederum führt zu mehr Freiheit des Denkens und Fühlens. So dreht sich das Rad. Unsere Arbeit bietet einen Raum, dieses Rad in Richtung Freiheit und Wohlsein zu bewegen.

Wenn wir mit Körperarbeit, Tanz, Yoga, Pranayama, bewusstem Atmen u.a. unsere Lebensenergie wieder in Fluss zu bringen, werden dadurch die anderen Bereiche ganz natürlich angestoßen und in Vibration gebracht. Damit steigt unsere Vitalität und Lebensenergie, auf der körperlichen Ebene wird unser Immunsystem kraftvoller und damit sinkt die Anfälligkeit für Krankheiten. Unsere geistige Beweglichkeit nimmt zu. Unsere Lebensfreude steigt.

Normalerweise halten wir unsere Energie gering, damit eingelagerte Erfahrungen und die damit verbundenen Erfahrungen und Erlebnisse nicht an die Oberfläche kommen sollen und uns unangenehm berühren. Alles soll bleiben wie es ist. Die Angst vor der Angst lähmt uns. Damit schneiden wir uns aber auch von der Schönheit und Freude des Lebens ab, denn wir können nur entweder die ganze Bandbreite nach oben und unten auskosten oder uns auf ein schmales Band in der Mitte beschränken. Du hast die Wahl.

Spirituelles Wachstum

Dieses Thema fordert uns im Moment selbst so sehr heraus, dass wir uns ausserstande sehen, dazu mit Menschen zu arbeiten. Zuerst muss die eigene innere Basis gut aufgeräumt und gestärkt sein, bevor wir dazu wieder Angebote für andere vorstellen.

 


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